Deine Fragen im Interview?

Gleich 2 Bassisten haben neue Alben im Herbst herausgebracht und Ich habe die Ehre diese für das Bassquarterly Magazin zu Interviewen. Du hast dich Chance mit dabei zu sein. Was würdest du Fragen? Schicke mir deine Fragen an hallo@thomasbugert.de. Wenn ich es einrichten kann baue ich deine Fragen mit ein.

Das erste Interview ist mit Dieter Ilg.
Nach seiner erfolgreichen CD „Mein Beethoven“
Gibt es jetzt das Nachfolge-Album B-A-C-H.
Mit den „Standards“ von Johann Sebastian Bach.
Viele Jazzmusiker haben Bach Interpretiert. Meiner Meinung ist es wenigen so gut gelungen wie Dieter Ilg mir seinem Trio

Das zweite Interview ist mit Omar Rodriguez Calvo vom Tingvall Trio.
Ich hier gibt es mit Cirklar ein sehr hörenswertes Album.
Durch die Kontraste von Powerplay und Lyrik die zu einer Einheit verschmelzen, ist es ein hörenswertes Album mit dem Potential in Dauerschleife gehört zu werden.

Viel Spaß beim reinhören und ich freue mich auf Interessante Fragen 🙂

Neues im Herbst

Der Sommer ist vorbei. Für mich war er leider wieder einmal viel zu kurz.

Trotzdem habe ich Ihn für verschiedene Dinge genutzt.

Zunächst einmal Wohne ich jetzt in Marburg. Das bedeutet, dass es neben den Unterrichtsangeboten zum E-Bass und Kontrabass lernen auch
Mannheim und Walldorf , jetzt auch die Möglichkeit für Unterricht und Coaching in Marburg gibt. Da ich jetzt in drei Städten als Basslehrer tätig bin.  🙂
Darüber hinaus gibt es auch weiterhin die Möglichkeit via Skype für Online-Bassunterricht.

Das Bossa Nova Bassbuch nimmt Formen an. Der erste Teil ist fertig. Hier geht es um die geschichtliche Entwicklung. Anhand von einigen wichtigen Aufnahmen gibt es Hintergrundinformationen zu den Basslinien, den Stücken und der Musik im Allgemeinen. Der Zweite Teil ist gerade in Arbeit. Hier geht es dann um das Erarbeiten von eigenen Basslinien Im Bossa Nova Stil.

 

Ich bin gerade in der groben Planung für einen Workshop mit Adam Ben Ezra. Der ein oder andere kennt ihn eventuell über YouTube.

https://www.youtube.com/user/adambenezra

Hier würde ich mich über Feedback sehr freuen.

Hast du Interesse an so einem Workshop?

Wie viele Teilnehmer fändest du maximal sinnvoll?

Welche Länge und welchen Preis fändest du gut?

 

 

Zum Schluss will ich noch auf eine Premiere hinweisen:

 

Am Freitag, den 20.10.2017 ist es soweit, im Theater am Puls (Schwetzingen) findet die Premiere des ersten abendfüllenden Animationsfilms „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ in der Inszenierung mit Livemusik durch das Gramm Art Project statt.

Ich würde mich sehr freuen, möglichst viele von euch an diesem Abend begrüßen zu dürfen 🙂 !!

http://grammartproject.com

http://www.theater-am-puls.de/site/stueck_DieAbneteuerdesPrinzenAchmet_135_6.html

 

Das Filmkunstwerk „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ von Lotte Reiniger feierte 1926 in Berlin Premiere und geht damit als erster abendfüllender Animationsfilm in die Geschichte ein.
„Wenn man bedenkt, dass jede der agierenden Figuren in allen ihren Gelenken beweglich sein muss … so kann man sich ungefähr eine Vorstellung da­von machen, welch ein Wunderwerk hier geleistet ist. Aber auf das Technische allein kommt es ja nicht an, die Hauptsache ist, dass der Geist des Märchens hier in der filmischen Bilderfolge aufs Glücklichste neu geboren ist und dass die Welt orientalischer Wunder, fabelhafter Vorgänge und den Mitteln einer an türkischen und japanischen Vorbildern geschulten Silhouettenkunst neu geschaffen ist.“ (Vorwärts vom 9.5.1926)

Der auf Geschichten von „Tausendundeine Nacht“ basierende Stummfilm wird musikalisch live durch das Gramm Art Project mit Julian Gramm (Gitarre) und Thomas Bugert (Kontrabass) untermalt und jazzig, modern in Szene gesetzt.

 

 

 

 

 

Lagenwechsel und Intonation üben Teil 1

Lagenwechsel und Intonation sind auf dem Kontrabass und dem Fretless Bass immer ein heikles Thema. Hier gibt es aber auch gezielte Übungen um die nötige Sicherheit zu erlangen.

Als Auftakt zu einer kleinen Workshopreihe gibt es jetzt zwei Videos die dir beim Bass üben helfen sollen.Im ersten Teil stelle ich dir ein einfaches Konzept vor um Lagenwechsel auf dem Kontrabass uns E-Bass zu üben. Auch wenn es in erster Linie für Kontrabass ist, kann man das Prinzip auch verwenden um die Lagensicherheit beim E-Bass spielen zu verbessern.


 

Damit das nicht zu trocken und theoretisch ist, gibt es auch noch ein zweites Video mit dem du das ganze üben kannst und gleichzeitig eine Intonationskontrolle hast. Mit diesem Playalong kannst du bequem zu Hause deine Intonation Verbessern.

Spiele zunächst ganze Noten wie im Notenbeispiel. Wenn das sicher klappt, kannst du die rhythmischen Akzente der Bassdrum mitspielen.
Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

 

 

Gerade um Tonleitern und Akkorde gezielt zu üben, gibt es auch eine App.

 

 

 

 

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Das Wichtigste für einen guten Kontrabasssound

Die Suche nach „dem perfekten Bassound“ beschäftigt viele Bassisten ihr Leben lang.

Vergleichstests von Saiten, Kontrabass-Tonabnehmern und Bassverstärkern gibt es viele.
Liest man aber Interviews von Musikern, so stellt sich die Frage, wie weit der Sound mit dem Equipment zu tun hat.
Als Ich für meine Diplomarbeit über Dave Holland recherchierte bin, habe ich folgende Aussage von Dave Holland in einem Interview gefunden.

„Ich ging 1967 in ein Konzert, bei dem Archie Shepp und Miles Davis jeweils mit ihren Bands auftraten. Ron Carter spielte bei Davis, Jimmy Garrison bei Shepp. Ich verfolgte das Konzert Backstage. Nach dem Konzert erfuhr ich, dass beide Bassisten das gleiche Instrument benutzt hatten, da eines verloren gegangen war. Während des Konzertes klangen beide genauso, wie man es von ihnen erwarten würde. Bei diesem Konzert lernte ich, dass es wirklich nichts mit dem verwendeten Bass zu tun hat. Natürlich können eine bestimmte Qualität von Bass und Saiten mir helfen, einen bestimmten Sound zu erzeugen. Wenn aber ein Musiker einen eigenen Sound hat, wird er ihn auch hervorbringen.“ (Jazz Podium 45/4 Apr. 1996 S. 14-16)

Vielleicht ist der Bassist bzw. die Bassistin ja wichtiger für den Sound?
Vielleicht ist es sinnvoller Bass zu üben als sich neues Equipment zu kaufen?

Um Dieser Frage nachzugehen habe ich 3 Bassisten gebeten 3 kleine Tracks  für mich aufzunehmen.
Alle Bassisten spielten auf dem gleichen Bass
Alle Bassisten wurden mit genau dem gleichen Setup aufgenommen.
Der einzige Unterschied ist der Spieler.
Jetzt ist es an dir, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Hier ist das Ergebnis des Versuches.

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Was du von Scott LaFaro lernen kannst

Scott LaFaro gilt als einer der erneuerer des Kontrabasspiels.

Er war ein Virtuose auf dem Kontrabass und beschrieb neue Wege.

Was war aber das neue in seinem Spiel?

Warum ist er heute noch wichtig?

Und…

Was bringt mir das für mein Bassspiel?

 

Antworten auf ein Paar dieser Fragen findest du in meinem YouTube Tutorial.

Weiter praktische Tipps gibt es in meinem E-Book: LaFaro Workshop. (7 Seiten )

Für sagenhafte 2€ 😊




 

 

 

 

 

 

Oder hole die das Komplettpaket

E-Book LaFaro WS (7 Seiten) + E Book LaFaros Jazzbass Neuerungen (23 Seiten)

Für 5 €

 





 
Übrigens….
Der LaFaro ist ein Kapitel des Buchs „The Bassmasters“

Das gibt es als Printverson bei Amazon.

Mehr Infos hier

 

 

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Autumn Leaves (monatural) Scott LaFaro Transkription

Scott LaFaro gilt bis heute als einer der wegweisendsten Kontrabassisten.

Aber warum ist das so?

Nächsten Monat gibt es hier ein Special über ihn.

Als kleinen Appetizer gibt es hier schon einmal eine Transkription von Ihm.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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Transparenter Bandsound

 

Wenn sich alle in der Band gut hören, dann groovt die Band automatisch besser und das Spielen macht auch mehr Spaß. Eigentlich ganz einfach! In der Praxis ist das meist leider nicht so. Gesegnet sind die Bands mit eigenem Tontechniker und seperatem Monitormix – für jeden Musiker. Dies bedeutet jedoch einen enormen technischen und finanziellen Aufwand.

 

 

In diesem Post will ich darum der Frage nachgehen wie man durch eine Geschickte Aufstellung der Band seine Mitmusiker am besten hört und von diesen gehört wird.

Hier will ich gezielt auf das Herz der Band eingehen. Die Rhythmusgruppe. Meist mit der Besetzung Schlagzeug, Akkordinstrument (Klavier / Gitarre) und natürlich dem Bass.

Zunächst stellt sich mir die Frage: Wie war das eigentlich in der Zeit, in der es noch nicht soviel Technik gab? Bekanntlich gab es ja schon vor der „Unplugged-Welle“ Jahrhunderte lang Musiker, die ohne Verstärkung auskommen mussten. Hier lohnt sich ein genauerer Blick. Jazzbands sind zum Beispiel ein super Studienfeld. Im Gegensatz zur „Popband-Aufstellung“, bei der das Schlagzeug in der Mitte von Gitarre und Bass ist, sind die Drums hier nicht in der Mitte sondern am Rand. Die zentrale Position wird fast immer vom Bass ausgefüllt. Rechts und links davon befinden sich das Schlagzeug beziehungsweise Klavier/Gitarre. Hier ist die so oft verwendete Floskel vom „Bass als Bindeglied“ auch in der optischen Realität umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Bass besser hören und einfacher Intonieren

Durch diese Positionierung  ergeben sich meiner Meinung nach zahlreiche Vorteile. Zunächst einmal ist der Bass möglichst nahe bei allen anderen Instrumenten der Rhythmusgruppe wie Gitarre / Klavier und Schlagzeug. Damit ist er auch auch meist besser von allen zu hören. Gleichzeitig hat der Bassist die wichtigsten Mitstreiter direkt neben sich. Das Akkordinstrument  ist erfahrungsgemäß klarer zu hören, wenn dazwischen kein Schlagzeug steht – was sich besonders positiv bei allen Kollegen auswirkt die intonieren müssen. Eben dieses wird einfacher und alle in der Band freuen sich darüber! Gleichzeitig steht man auch näher am Schlagzeug und bekommt das Timing des Drummers besser mit. Im Optimalfall steht der Bassist noch auf der Hi-Hat-Seite des Schlagzeugers. Das bringt erneut eine Menge von Vorteilen. Denn so ist man möglichst nahe an dem Teil des Schlagzeuges, welches maßgeblich für das Timing und die Phrasierung zuständig ist. Darüber hinaus ist es meist einfacher einen Blickkontakt mit dem Kollegen zu halten, da die meisten Drummer automatisch eher ein wenig in Richtung Hi-Hat gedreht sitzen. Zu guter Letzt hat man auch einen besseren Blick auf die Bass-Drum, da diese nicht von der Stand-Tom verdeckt wird. Allerdings kann es auch praktisch sein, auf der Seite des Ride-Beckens zu stehen, wenn dieses, wie zum Beispiel beim Jazz, durchgängig  gespielt wird.

 

An dieser Stelle wird schon klar, dass es eine Fülle von Faktoren gibt, die den Bandsound und das gemeinsame Hören und Grooven beeinflussen. Es gibt natürlich keine amtliche Lösung, die für alle Bands und Situationen passt. Ich denke, man sollte aber sensibel für die Problematik sein und den Aufbau nicht nur nach dem Gesichtspunkt „Wie sieht es am coolsten aus“ gestalten. Live ist das natürlich immer zusätzlich von den örtlichen Gegebenheiten und vielen anderen Faktoren abhängig  (kleine Bühne zwischen Toilette und Bar und ähnliche andere Kuriositäten). Hier gilt es auch immer kreativ zu  bleiben.

 

 

 

 

Stehende Wellen

Für den Proberaum lohnt es sich jedenfalls, mit dieser (Jazz-)Aufstellung zu experimentieren. Auch oder gerade wenn die Band schon seit Jahren im gleichen Proberaum probt, kann durch Umstellen doch einiges Neues gehört werden. Da die meisten Proberäume leider quadratisch, praktisch, gut  sind – sprich, parallele Wände haben, kann es leicht passieren, dass gerade im Bassbereich so genannte „stehende Wellen“ auftreten. Diese entstehen immer dann, wenn sich Schwingungen zwischen zwei Wänden aufschaukeln oder auslöschen..  In der Praxis merkt man das daran, dass einzelne Töne auf einmal lauter sind als andere. Dies lässt sich meist umgehen, indem man den Verstärker ein wenig auf die Seite dreht. Weiterhin ist es für den Bassound oft von Vorteil, wenn der Verstärker nicht direkt an der Wand steht oder in der Ecke. Beides sorgt leicht für einen wummerenden Sound. Hilfreich kann auch sein, wenn die Lautsprecherbox etwas erhöht oder schräg steht steht. So werden nicht die Knie sondern die Ohren beschallt.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Post einige neue Anregungen zur Aufstellung und zur Schaffung eines transparenten Bandsounds bieten. Es gibt vieles rund um das Bassspielen und Bass üben über das man nachdenken kann.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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Bass üben

Wer übt fällt seinen Bandkollegen in den Rücken. Oder?

Kaum ein Thema in der Musik wird so ausgeblendet wie das Üben.

Ist Üben nicht etwas für Langweiler?

Soll ich überhaupt üben. Und wenn ja was?

In diesem Workshop will ich Euch ein paar Gedanken zum Thema Üben vorstellen.

Da Üben so individuell ist wie jeder Mensch, sollen diese Gedanken nicht als Weisheit letzter Schuss angesehen werden, sondern eher zum Nachdenken anregen.

Eins vorweg: Ich finde  Bass Üben nicht verwerflich, sonst würde ich diesen Workshop ja auch nicht schreiben. Neben einer Unzahl von anderen Gründen finde ich folgende zwei für mich am Wichtigsten.

Musik ist für mich ein spannendes Feld, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Da ich das auch gerne umsetzen will, ist Üben ein guter Weg dahin.

Des weiteren glaube ich, dass man leicht dazu verfällt, sich selbst zu langweilen. Üben von neuen Dingen  hält davon fern.

 

Klar, es gibt eine Menge Techniken wie Slappen, Doublethumbing, Sweeping  und so weiter.

Für mich sind drei zentrale Dinge wichtig:

  • Soundvorstellung
  • Umsetzung / Technik
  • Basics (Rhythmik, Skalen, Akkorde )

 

Ein Bekannter meinte einmal zu mir: „Mit dem Üben ist es wie mit dem Zähne putzen. Das macht man auch nicht einmal in der Woche zwei Stunden lang.“ Das trifft den Nagel schon ziemlich auf den Kopf.

Ich denke, dass abgesehen von einem ungestörten Platz zum Üben, vor allen Dingen die Kontinuität zum Erfolg führt.

Genau wie beim Sport oder bei der Lebensplanung sollte man sich kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele setzen. Das hört sich einfach an, ist aber im Detail meist gar nicht so einfach. Die Kunst besteht darin, die Ziele so zu wählen, dass man sich weder unter-  noch überfordert.

 

Wenn ich mir im Klaren bin, wie viel Zeit ich habe, sollte ich für diese Zeit am besten einen ruhigen, möglichst angenehmen Platz haben, an dem ich werde von meinem Telefon noch von E-mails und Ähnlichem abgelenkt werde. Die Zeit teile ich dann in drei Teile.

  • Basics
  • Repertoire
  • Rumdudeln, Heraushören von Stücken, Grooves

 

Basics

Als Basics bezeichne ich alles, was in die Schublade `Grundlagen` gehört: Akkorde, Tonleitern usw.

Habe ich da eben ein „Langweilig!“ gehört? Langweilig wird es, wenn man es langweilig übt. Eine Tonleiter mal schnell heruntergenudelt ist natürlich langweilig. Spiele doch aber einmal eine C-Durtonleiter bei 40 bpm (Beats per Minute) im exakten Timing, so dass jeder Ton wirklich geil klingt!

Spiele danach die gleiche Tonleiter in Terzen, bzw. nach dem Strickmuster `zwei vor – eins zurück`.  (C-E-D-F-E-G- usw. )

Danach mit verschiedenen Grooves und Artikulationen. (z.B.: kurz, kurz, lang). Das Gleiche kann man mit Molltonleiteren sowie Dur Moll und verminderten Dreiklängen machen. Hierfür habe ich immer 12 Karteikarten auf meinem Notenständer (je eine mit jedem Ton ). So nehme ich jeden Tag eine neue Karteikarte. Ist auf der Karte dann zum Beispiel ein `G`, spiele ich zum Einspielen heute alles in der Tonart `G` (Tonleiter in G – Dur, G- Moll). Dann kommt die Karte nach hinten. So übe ich nach und nach wirklich alle Tonleitern und Akkorde.

 

Repertoire

Ein weiterer Baustein sind aktuelle Stücke, die ich gerade in einer Band spiele. Hier lohnt es sich, auch diese nicht von vorne bis zum Ende durchzuspielen, sondern in Einzelteile zu zerlegen.

Groovt der Strophen – Teil wirklich? Im Multimediazeitalter ist es wirklich kein Hexenwerk sich selbst zu Testzwecken aufzunehmen. Das bringt doch oft erhellende neue Ansichten! Bei Problemstellen reduziere ich diese gerne auf das Notwendigste und das möglichst geringste Tempo. Das Ganze wird dann fast zu einer Art Meditationsübung. Wichtig finde ich dabei auch Pausen. So finde ich es wichtig, nach einem zweitaktigem Groove zum Beispiel einen Takt Pause zu lassen, um mich neu zu sammeln.


Rumdudeln /Heraushören

Was natürlich bei dem ganzen Üben nicht vergessen werden darf: Es geht um das Bass spielen nicht um das Bass arbeiten. Sprich: Das Ganze soll Spaß machen. So sollte auch immer genügend Platz zum sinnfreien Spiel, Experimentieren und Heraushören von Stücken und Grooves (was macht der denn da Geiles?) sein.

 

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Workshop einige neue Anregungen zum Thema Üben bieten. Im Detail gibt es ja jede Menge Fachliteratur und DVDs.  Natürlich freue ich mich über Meinungen und Feedback: hallo@thomasbugert.de

Gerne helfe ich dir auch bei der Erstellung deines individuellen Übeplans !

 

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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