Tipps für einen entspannten Gig

Alle Stücke gut drauf? Die Band groovt? Der Gig steht? Dann nichts wie los und hoffen, dass es ein schöner Abend wird. Um die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen, gibt es diverse Dinge, die man im Vorfeld beachten kann.

 

Glücklich, wer auf großen Festivals spielt, mit einem Nightliner reist und genügend Personal hat. Die Realität sieht meistens anders aus. Keine Roadies, kein persönlicher Betreuer und oft auch kein Tontechniker. All dies und noch viel mehr hat der Musiker selbst zu erledigen. Trotzdem kann man es meist stressfrei angehen, wenn man ein paar grundsätzliche Dinge beherzigt.

Eines noch vorweg: Die meisten Veranstalter stehen nicht auf arrogante Superstars. Klar, wenn man den Status eines Superstars erreicht hat, kann man sich alles erlauben. Die Regenbogenpresse freut sich darüber. Für alle anderen bedeutet das meist nur: „Das war der letzte Gig in der Location“. Auf der anderen Seite kann man sich mit nettem Verhalten und natürlich auch guter Musik ein Netzwerk aufbauen – und spielt dann nächstes Jahr wieder im gleichen Club. So wird der Booking-Aufwand immer ein bisschen weniger.


Schon vor dem Gig beim Packen gibt es ein paar Dinge zu beachten. Neben Bass und Verstärker sollte auch Folgendes mit dabei sein:

 

  • Ersatzkabel
  • Ersatzsaiten
  • Ersatzbatterie (für aktive Bässe)
  • Ersatzsicherung für den Amp
  • Stimmgerät
  • Demo-CD und Infomaterial der Band
  • Kabeltrommel

 

Je nach Gig kommen dann noch ein paar spezielle Sachen wie Bühnenkleidung oder ähnliches dazu. Gibt es Noten zum Lesen, sind eine Notenpultleuchte und ein stabiler Notenständer natürlich immer eine gute Idee.

 

Empathie

Haben alle den Weg zur Location gefunden, gilt es zunächst den Aufbau für den Abend festzulegen. Hier gibt es natürlich je nach Veranstaltungsort spezielle Anforderungen, die gemeistert werden wollen. Gerade bei kleinen Kneipengigs ist es oft eine Herausforderung, mit wenig Platz aufzukommen. Hier ist es meist sinnvoll, sich in die Lage des Veranstalters zu versetzen. So steht zum Beispiel jeder Tisch, der wegen der Band heraus muss, nicht mehr für zahlende Gäste zur Verfügung. Generell stehen die meisten Clubbesitzer nicht sonderlich darauf, wenn die Bands den  Laden umräumen. Stellt euch vor, wie ihr das fändet, wenn ihr ein paar Gäste zu euch einladet und diese, während ihr in der Küche seid und Bier holt, euer Wohnzimmer umstellen.

 

Nachdem ich meine Anlage aufgebaut habe und alles sauber um mich herum liegt und steht, mache ich meist einen kleinen Mini-Soundcheck für mich. Das kein Üben! Hier geht es nicht darum, mal zu zeigen was ich alles an tollen Licks geübt habe, um meine Mitmusiker zu beeindrucken. Lieber einmal ein paar lange Töne spielen und hören, wie diese in dem jeweiligen Raum wirken. Bei größeren Räumen und besonders bei Kirchen spiele ich auch gerne ein paar sehr kurze Noten, um herauszufinden, wie der Raumhall sich verhält. Dabei versuche ich zunächst meinen eigenen Sound zu finden, der mir gefällt und sich mit der Bass-Drum des Schlagzeugers gut verträgt. Gerade in akustisch schwierigen Räumen ist es  vorteilhaft, den Tieftonbereich nicht zu fett zu machen. Dafür lieber etwas mehr obere Mitten hinzufügen. Diese helfen meist bei Durchsetzungsfähigkeit und Transparenz. Habe ich meinen Sound gefunden, ist es entweder Zeit dafür die Setliste durchzugehen oder, wenn kein Tontechniker vorhanden ist, beim PA-Aufbau zu helfen.

 

Gut verkabelt

Immer wenn der Bass über eine PA-Anlage läuft, stellt sich natürlich die Frage: „Wie kommt das Signal in den Mixer?“ Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Mikrofon oder Line. Gerade bei E-Bass-Signalen wird der Einfachheit halber meist auf die Mikrofon-Variante verzichtet und das Line-Signal bevorzugt. Um Brummen und andere Störgeräusche klein zu halten, funktioniert das eigentlich immer über sogenannte symmetrische Kabelverbindungen: XLR-Stecker. Da das normale Gitarrenkabel jedoch nicht symmetrisch ist und einen Klinkenstecker hat, muss die Kabelverbindung zunächst angepasst werden. Das geschieht in der Regel mit einer DI-Box. Hier gibt es folgende Varianten:

– DI-Box zwischen Bass und Verstärker: Hier kommt das Bass-Signal ins Pult und der Amp-Sound ist ausschließlich für die Bühne.

– DI-Box an den Line-Ausgang des Amps: Denn dann ist der Eigen-Sound des Verstärkers auch auf dem Weg zum Pult.

Ein schneller und konzentrierter Soundcheck mit der Band sorgt auch meist für Entspannung und ein gutes Gefühl. (Zudem ist man schneller am Buffet) Meist ist der Schlagzeuger zuerst an der Reihe und danach der Bass. Das heißt für unsere Zunft: Ist der Trommler mit der Bass-Drum dran („Bum  Bum“) dann ist es keine gute Idee, Zigaretten kaufen zu gehen oder draußen noch ein paar Telefonate zu führen. Lieber mal in der Nähe bleiben. Ist der Gesang an der Reihe, dann verziehe ich mich gerne mal ein wenig aus der Schussbahn der Lautsprecher. Ohne meinen Tontechniker-Kollegen zu nahe treten zu wollen – ein böses Feedback ist selbst bei Profis oft mal der Fall („Pfeif“).

 

Große Ohren

Auch dann sollte man jedoch nicht zu weit von der Bühne entfernt sein, um zum eigentlichem Band-Soundcheck wieder rechtzeitig da zu sein. Nun sind „große Ohren“ gefragt: Nicht viel herumdaddeln, songdienlich spielen und sich fragen „Höre ich alle Kollegen gut?“ Denn jetzt ist noch Zeit, etwas zu ändern, später nicht mehr. Stellt man erst beim Konzert fest, dass man die Gitarre oder die Bass-Drum nicht richtig hört, wird es meistens schnell stressig und der Groove leidet.

 

Soviel zu meinen Tipps für eine entspannte Konzertvorbereitung. Ich freue mich natürlich  über Feedback unter workshop@thomasbugert.de.

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Was du von Scott LaFaro lernen kannst

Scott LaFaro gilt als einer der erneuerer des Kontrabasspiels.

Er war ein Virtuose auf dem Kontrabass und beschrieb neue Wege.

Was war aber das neue in seinem Spiel?

Warum ist er heute noch wichtig?

Und…

Was bringt mir das für mein Bassspiel?

 

Antworten auf ein Paar dieser Fragen findest du in meinem YouTube Tutorial.

[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=DjixCbdltYA[/embedyt]

Weiter praktische Tipps gibt es in meinem E-Book: LaFaro Workshop. (7 Seiten )

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Übrigens….
Der LaFaro ist ein Kapitel des Buchs „The Bassmasters“

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Bass üben

Wer übt fällt seinen Bandkollegen in den Rücken. Oder?

Kaum ein Thema in der Musik wird so ausgeblendet wie das Üben.

Ist Üben nicht etwas für Langweiler?

Soll ich überhaupt üben. Und wenn ja was?

In diesem Workshop will ich Euch ein paar Gedanken zum Thema Üben vorstellen.

Da Üben so individuell ist wie jeder Mensch, sollen diese Gedanken nicht als Weisheit letzter Schuss angesehen werden, sondern eher zum Nachdenken anregen.

Eins vorweg: Ich finde  Bass Üben nicht verwerflich, sonst würde ich diesen Workshop ja auch nicht schreiben. Neben einer Unzahl von anderen Gründen finde ich folgende zwei für mich am Wichtigsten.

Musik ist für mich ein spannendes Feld, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Da ich das auch gerne umsetzen will, ist Üben ein guter Weg dahin.

Des weiteren glaube ich, dass man leicht dazu verfällt, sich selbst zu langweilen. Üben von neuen Dingen  hält davon fern.

 

Klar, es gibt eine Menge Techniken wie Slappen, Doublethumbing, Sweeping  und so weiter.

Für mich sind drei zentrale Dinge wichtig:

  • Soundvorstellung
  • Umsetzung / Technik
  • Basics (Rhythmik, Skalen, Akkorde )

 

Ein Bekannter meinte einmal zu mir: „Mit dem Üben ist es wie mit dem Zähne putzen. Das macht man auch nicht einmal in der Woche zwei Stunden lang.“ Das trifft den Nagel schon ziemlich auf den Kopf.

Ich denke, dass abgesehen von einem ungestörten Platz zum Üben, vor allen Dingen die Kontinuität zum Erfolg führt.

Genau wie beim Sport oder bei der Lebensplanung sollte man sich kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele setzen. Das hört sich einfach an, ist aber im Detail meist gar nicht so einfach. Die Kunst besteht darin, die Ziele so zu wählen, dass man sich weder unter-  noch überfordert.

 

Wenn ich mir im Klaren bin, wie viel Zeit ich habe, sollte ich für diese Zeit am besten einen ruhigen, möglichst angenehmen Platz haben, an dem ich werde von meinem Telefon noch von E-mails und Ähnlichem abgelenkt werde. Die Zeit teile ich dann in drei Teile.

  • Basics
  • Repertoire
  • Rumdudeln, Heraushören von Stücken, Grooves

 

Basics

Als Basics bezeichne ich alles, was in die Schublade `Grundlagen` gehört: Akkorde, Tonleitern usw.

Habe ich da eben ein „Langweilig!“ gehört? Langweilig wird es, wenn man es langweilig übt. Eine Tonleiter mal schnell heruntergenudelt ist natürlich langweilig. Spiele doch aber einmal eine C-Durtonleiter bei 40 bpm (Beats per Minute) im exakten Timing, so dass jeder Ton wirklich geil klingt!

Spiele danach die gleiche Tonleiter in Terzen, bzw. nach dem Strickmuster `zwei vor – eins zurück`.  (C-E-D-F-E-G- usw. )

Danach mit verschiedenen Grooves und Artikulationen. (z.B.: kurz, kurz, lang). Das Gleiche kann man mit Molltonleiteren sowie Dur Moll und verminderten Dreiklängen machen. Hierfür habe ich immer 12 Karteikarten auf meinem Notenständer (je eine mit jedem Ton ). So nehme ich jeden Tag eine neue Karteikarte. Ist auf der Karte dann zum Beispiel ein `G`, spiele ich zum Einspielen heute alles in der Tonart `G` (Tonleiter in G – Dur, G- Moll). Dann kommt die Karte nach hinten. So übe ich nach und nach wirklich alle Tonleitern und Akkorde.

 

Repertoire

Ein weiterer Baustein sind aktuelle Stücke, die ich gerade in einer Band spiele. Hier lohnt es sich, auch diese nicht von vorne bis zum Ende durchzuspielen, sondern in Einzelteile zu zerlegen.

Groovt der Strophen – Teil wirklich? Im Multimediazeitalter ist es wirklich kein Hexenwerk sich selbst zu Testzwecken aufzunehmen. Das bringt doch oft erhellende neue Ansichten! Bei Problemstellen reduziere ich diese gerne auf das Notwendigste und das möglichst geringste Tempo. Das Ganze wird dann fast zu einer Art Meditationsübung. Wichtig finde ich dabei auch Pausen. So finde ich es wichtig, nach einem zweitaktigem Groove zum Beispiel einen Takt Pause zu lassen, um mich neu zu sammeln.


Rumdudeln /Heraushören

Was natürlich bei dem ganzen Üben nicht vergessen werden darf: Es geht um das Bass spielen nicht um das Bass arbeiten. Sprich: Das Ganze soll Spaß machen. So sollte auch immer genügend Platz zum sinnfreien Spiel, Experimentieren und Heraushören von Stücken und Grooves (was macht der denn da Geiles?) sein.

 

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Workshop einige neue Anregungen zum Thema Üben bieten. Im Detail gibt es ja jede Menge Fachliteratur und DVDs.  Natürlich freue ich mich über Meinungen und Feedback: hallo@thomasbugert.de

Gerne helfe ich dir auch bei der Erstellung deines individuellen Übeplans !

 

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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Bass Duette

Ein Kontrabass ist cool. Zwei Kontrabässe sind noch cooler.

In diesem Sinne will ich hier heute 2 Kontrabass Duette posten.

Mal abgesehen davon das es Spaß macht so etwas zu spielen, ist es auch eine sehr gute und vor allem musikalische Art E-Bass und Kontrabass zu üben.

Quasi nebenbei verbesserst du deine Fähigkeiten im Blattspiel und Zusammenspiel.

Wer jetzt nicht gerade einen Kontrabassisten bei sich zu Hause hat muss nicht verzagen.

Hierfür gibt es Playalongs mit Einzelstimmen und beiden Stimmen zusammen.

Diese gibt es für 5 €  für beide Play Along Packs zusammen ( Das ist weniger pro Pack günstiger als ein Latte Macchiato )

Oder melde Dich zum Newsletter an und erhalte Beide Duette und die Playalong Packs gratis !!

amazing-grace scarborrough-fair

 

 

 

 

 

 

 

Wer jetzt ganz angefixt ist vom Duospiel ist, für den gibt es hier noch 3 Buchtipps.

 

Zwölf Leichte Duette von Joseph Reinagle (1762 -1836 ) verwiesen.  Das sind schöne und einfache Stücke die eigentlich für 2 Celli geschrieben wurden aber auch gut für 2 Kontrabässe funktionieren.

 

Amadeus bis Jazz

Ist hier ein wenig breiter angelegt.

 

 

Speziell für Weihnachtslieder gibt es natürlich auch etwas.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen und Bass üben

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Der ultimative Crashkurs für Swing, Rock´n Roll & Bossa Nova

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Wie du in den Stilistiken

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In der Lage bist stilsicher zu begleiten und deine Basslinien selbst bilden kannst

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Der optimale Einstieg zum Kontrabass selbst lernen in verschiedenen Styles.

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Das sind weniger als 2 € pro Stilistik. 🙂



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Schick mir einfach eine Mail an hallo@thomasbugert.de

 

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Diplomarbeit Dave Holland

Zum Abschluss meines Jazzbass Studiums an der Musikhochschule Würzburg habe ich Eine Diplomarbeit über Dave Holland geschrieben

Diese Diplomarbeit behandelt primär Dave Hollands spiel über sogenannte Jazzstandards.

Hier gibt es unter anderem Infos zu folgenden Themen

  • Walking Basslines bilden
  • II-V-I Verbindungen
  • Pedal points / Orgelpunkte
  • Und vieles mehr

Der optimale Input zum Kontrabass selbst lernen.

Sie ist für einen Unkostenbeitrag von 5 € als PDF (60 Seiten) erhältlich.




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Watermelon Man

Hallo Liebe Tieftöner !

Watermelone Man von Herbie Hancock ist einer der bekanntesten „alltime Jazzklassiker“

Von der CD. Taking Of

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Heute gibt es hierzu eine Transkription der ersten Chorusse dieses wunderbaren Stückes.

Ein wunderbares Beispiel. Für eine einfach geniale Basslinie die während des Themas noch sehr Fix ist und währen der Soli kleine schöne Varianten mit einbringt.

Weiterhin viel Spaß beim Kontrabass üben und Kontrabass selbst lernen.

 

 

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Latin Play along

Zum Verkürzen der kalten Jahreszeit gibt es heute ein Playalong für  E-Bass und Kontrabass zum üben von Salsa bzw. Latin Rhythmen.

Viel Spaß Damit

 

 

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Ron Carter Workshop

Liebe Freunde der tiefen Töne

Im Neuen Bassquarterly gibt es einen Workshop zu Ron Carter mit neuen Anregungen zum Bass üben  von mir.

Inclusive einer Transkription von „I thought about you“

Von der CD

Miles Davis: The Complete Concert

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Viel Spaß

http://www.bassquarterly.de/

 

 

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Mein Freund das Metronom

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Die Wege zu rhythmischer Sicherheit und einem guten Timing sind gewiss verschieden.

Ein Freund dort hin sollte auf jeden Fall das Metronom sein.

Dieses ist vielfältiger einsetzbar, als man meistens denkt. In diesem Kapitel will ich deshalb ein paar Verwendungsmöglichkeiten hierfür vorstellen. Im digitalen Zeitalter empfehle ich auch, ein elektronisches Metronom zu verwenden. Die klassischen Aufzieh-Taktgeber haben zwar einen schönen retro Charme, sind aber leider nicht so timingsicher wie ihre digitalen Kollegen.

Metronom Viertel

  • Stelle das Metronom zunächst auf Tempo 60 bpm ein. Jeder Klick ist nun eine Viertelnote.
  • Klopfe mit dem Fuß die Viertelnoten mit.
  • Achte darauf, dass der Fuß und das Metronom möglichst exakt zusammen sind.
  • Klatsche zunächst die Rhythmik der folgenden Übung
  • Wenn das klappt, nimm den E-Bass oder Kontrabass und spiele den Groove.

Wenn du dich mit dem Tempo 60 bpm wohlfühlst, kannst du in beide Richtungen das Tempo verändern, bis du die Übungen von 40- 130 bpm sicher und entspannt spielen kannst.

 

metrronom viertl jpeg

 

 

 

Metronom auf Halbe 1 + 3

 

 

Jetzt gehen wir einen schritt weiter. Und unser Freund das Metronom gibt uns weniger Hilfestellung.

 

  • Stelle das Metronom zunächst auf Tempo 90 bpm ein. Jeder Klick ist nun eine Viertelnote.
  • Klopfe mit dem Fuß die Viertelnoten mit.
  • Achte darauf, das der Fuß und das Metronom möglichst exakt zusammen sind.
  • Nun halbiere das Tempo auf 45 bpm
  • Das Klicken soll nun die 1 und die 3 des Taktes sein. Das Metronom zählt nun halbe
  • Klopfe nun mit dem Fuß wieder die Viertelnoten mit und achte darauf das beides gut zusammen ist.
  • Klatsche den Rhythmus mit
  • Spiele den Rhythmus mit dem E-Bass oder Kontrabass
  • Wenn du dich hier wohlfühlst, experimentiere wieder mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

metronom halbe 1+3

 

 

 

 

 

Metronom auf Halbe 2 + 4

  • Stelle das Metronom wieder auf 45bpm ein
  • Diesmal soll das Klicken die 2 und die 4 im Takt sein
  • Klatsche den Rhythmus mit
  • Spiele den Rhythmus mit dem E-Bass oder Kontrabass
  • Wenn du dich hier wohlfühlst, experimentiere wieder mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

 

 

Wenn man es nicht gewohnt ist das Metronom auf 2 und 4 zu stellen kann es schon sein das men hier zunächst schwierig hineinkommt. Wenn das der Fall ist, kannst du Folgendes probieren.

 

  • Stelle das Metronom auf 45 bpm
  • Klopfe das Klicken mit dem Fuß mit
  • Klatsche doppelt so schnell, wie das Klicken. Jedes Zweite klatschen soll jetzt zusammen mit dem Metronom sein
  • Beginne mit dem Zählen, wenn der Fuß auf den Boden klopft, mit 4. zähle dann mit dem Puls des Klatschens weiter, 1-2-3-4-1-2-3-4 usw.
  • Jetzt ist der Fuß immer beim Zählen aus 2 und auf 4

metronom halbe 2 + 4 gif

 

 

 

 

Metronom auf Halbe „und“

Natürlich kann man das Metronom auch auf alle möglichen anderen Zählzeiten stellen

Wenn du die Letzte Metronomeinstellung lässt, kannst du zum Beispiel auch sagen: „Das Metronom soll nun anstatt 2&4 die 2+ & 4+ sein.

Bei den folgende Grooves würde das Metronom dann in den ersten 3 Zeilen mit der Note „A“ auf der 4+ in jedem Takt zusammenfallen
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metronom übungen

 

 

Viel Spass beim E-Bass und Kontrabass üben

Übrigens gibt es auch eine Riesige Auswahl an Metronoman bei
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