Bass üben

Wer übt fällt seinen Bandkollegen in den Rücken. Oder?

Kaum ein Thema in der Musik wird so ausgeblendet wie das Üben.

Ist Üben nicht etwas für Langweiler?

Soll ich überhaupt üben. Und wenn ja was?

In diesem Workshop will ich Euch ein paar Gedanken zum Thema Üben vorstellen.

Da Üben so individuell ist wie jeder Mensch, sollen diese Gedanken nicht als Weisheit letzter Schuss angesehen werden, sondern eher zum Nachdenken anregen.

Eins vorweg: Ich finde  Bass Üben nicht verwerflich, sonst würde ich diesen Workshop ja auch nicht schreiben. Neben einer Unzahl von anderen Gründen finde ich folgende zwei für mich am Wichtigsten.

Musik ist für mich ein spannendes Feld, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Da ich das auch gerne umsetzen will, ist Üben ein guter Weg dahin.

Des weiteren glaube ich, dass man leicht dazu verfällt, sich selbst zu langweilen. Üben von neuen Dingen  hält davon fern.

 

Klar, es gibt eine Menge Techniken wie Slappen, Doublethumbing, Sweeping  und so weiter.

Für mich sind drei zentrale Dinge wichtig:

  • Soundvorstellung
  • Umsetzung / Technik
  • Basics (Rhythmik, Skalen, Akkorde )

 

Ein Bekannter meinte einmal zu mir: „Mit dem Üben ist es wie mit dem Zähne putzen. Das macht man auch nicht einmal in der Woche zwei Stunden lang.“ Das trifft den Nagel schon ziemlich auf den Kopf.

Ich denke, dass abgesehen von einem ungestörten Platz zum Üben, vor allen Dingen die Kontinuität zum Erfolg führt.

Genau wie beim Sport oder bei der Lebensplanung sollte man sich kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele setzen. Das hört sich einfach an, ist aber im Detail meist gar nicht so einfach. Die Kunst besteht darin, die Ziele so zu wählen, dass man sich weder unter-  noch überfordert.

 

Wenn ich mir im Klaren bin, wie viel Zeit ich habe, sollte ich für diese Zeit am besten einen ruhigen, möglichst angenehmen Platz haben, an dem ich werde von meinem Telefon noch von E-mails und Ähnlichem abgelenkt werde. Die Zeit teile ich dann in drei Teile.

  • Basics
  • Repertoire
  • Rumdudeln, Heraushören von Stücken, Grooves

 

Basics

Als Basics bezeichne ich alles, was in die Schublade `Grundlagen` gehört: Akkorde, Tonleitern usw.

Habe ich da eben ein „Langweilig!“ gehört? Langweilig wird es, wenn man es langweilig übt. Eine Tonleiter mal schnell heruntergenudelt ist natürlich langweilig. Spiele doch aber einmal eine C-Durtonleiter bei 40 bpm (Beats per Minute) im exakten Timing, so dass jeder Ton wirklich geil klingt!

Spiele danach die gleiche Tonleiter in Terzen, bzw. nach dem Strickmuster `zwei vor – eins zurück`.  (C-E-D-F-E-G- usw. )

Danach mit verschiedenen Grooves und Artikulationen. (z.B.: kurz, kurz, lang). Das Gleiche kann man mit Molltonleiteren sowie Dur Moll und verminderten Dreiklängen machen. Hierfür habe ich immer 12 Karteikarten auf meinem Notenständer (je eine mit jedem Ton ). So nehme ich jeden Tag eine neue Karteikarte. Ist auf der Karte dann zum Beispiel ein `G`, spiele ich zum Einspielen heute alles in der Tonart `G` (Tonleiter in G – Dur, G- Moll). Dann kommt die Karte nach hinten. So übe ich nach und nach wirklich alle Tonleitern und Akkorde.

 

Repertoire

Ein weiterer Baustein sind aktuelle Stücke, die ich gerade in einer Band spiele. Hier lohnt es sich, auch diese nicht von vorne bis zum Ende durchzuspielen, sondern in Einzelteile zu zerlegen.

Groovt der Strophen – Teil wirklich? Im Multimediazeitalter ist es wirklich kein Hexenwerk sich selbst zu Testzwecken aufzunehmen. Das bringt doch oft erhellende neue Ansichten! Bei Problemstellen reduziere ich diese gerne auf das Notwendigste und das möglichst geringste Tempo. Das Ganze wird dann fast zu einer Art Meditationsübung. Wichtig finde ich dabei auch Pausen. So finde ich es wichtig, nach einem zweitaktigem Groove zum Beispiel einen Takt Pause zu lassen, um mich neu zu sammeln.


Rumdudeln /Heraushören

Was natürlich bei dem ganzen Üben nicht vergessen werden darf: Es geht um das Bass spielen nicht um das Bass arbeiten. Sprich: Das Ganze soll Spaß machen. So sollte auch immer genügend Platz zum sinnfreien Spiel, Experimentieren und Heraushören von Stücken und Grooves (was macht der denn da Geiles?) sein.

 

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Workshop einige neue Anregungen zum Thema Üben bieten. Im Detail gibt es ja jede Menge Fachliteratur und DVDs.  Natürlich freue ich mich über Meinungen und Feedback: hallo@thomasbugert.de

Gerne helfe ich dir auch bei der Erstellung deines individuellen Übeplans !

 

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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Bass Duette

Ein Kontrabass ist cool. Zwei Kontrabässe sind noch cooler.

In diesem Sinne will ich hier heute 2 Kontrabass Duette posten.

Mal abgesehen davon das es Spaß macht so etwas zu spielen, ist es auch eine sehr gute und vor allem musikalische Art E-Bass und Kontrabass zu üben.

Quasi nebenbei verbesserst du deine Fähigkeiten im Blattspiel und Zusammenspiel.

Wer jetzt nicht gerade einen Kontrabassisten bei sich zu Hause hat muss nicht verzagen.

Hierfür gibt es Playalongs mit Einzelstimmen und beiden Stimmen zusammen.

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Wer jetzt ganz angefixt ist vom Duospiel ist, für den gibt es hier noch 3 Buchtipps.

 

Zwölf Leichte Duette von Joseph Reinagle (1762 -1836 ) verwiesen.  Das sind schöne und einfache Stücke die eigentlich für 2 Celli geschrieben wurden aber auch gut für 2 Kontrabässe funktionieren.

 

Amadeus bis Jazz

Ist hier ein wenig breiter angelegt.

 

 

Speziell für Weihnachtslieder gibt es natürlich auch etwas.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen und Bass üben

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Der ultimative Crashkurs für Swing, Rock´n Roll & Bossa Nova

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Watermelon Man

Hallo Liebe Tieftöner !

Watermelone Man von Herbie Hancock ist einer der bekanntesten „alltime Jazzklassiker“

Von der CD. Taking Of

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Heute gibt es hierzu eine Transkription der ersten Chorusse dieses wunderbaren Stückes.

Ein wunderbares Beispiel. Für eine einfach geniale Basslinie die während des Themas noch sehr Fix ist und währen der Soli kleine schöne Varianten mit einbringt.

Weiterhin viel Spaß beim Kontrabass üben und Kontrabass selbst lernen.

 

 

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Ron Carter Workshop

Liebe Freunde der tiefen Töne

Im Neuen Bassquarterly gibt es einen Workshop zu Ron Carter mit neuen Anregungen zum Bass üben  von mir.

Inclusive einer Transkription von „I thought about you“

Von der CD

Miles Davis: The Complete Concert

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Viel Spaß

http://www.bassquarterly.de/

 

 

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E-Bass Saiten

Im Prinzip ist der E-Bass ja ein simples Instrument. Eine Saite schwingt und erzeugt einen Ton. Dieser Ton wird dann verstärkt. So weit, so gut. Bei der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem ultimativen Sound wird allerdings dem „Faktor Saite“ oftmals erstaunlich wenig Beachtung beigemessen. Dabei gibt es hier eine Vielzahl von verschiedenen Klangdrähten. Deren grundsätzliche Unterschiede sollen das Thema dieses Workshops sein.

Zunächst einmal gibt es sehr verschiedene Saitenstärken. Die Dicke der Saiten wird durch die Anzahl der Wicklungen bestimmt, die um einen Saitenkern gewickelt werden.Wie dies genau geschieht, ist ein gut gehütetes Firmgeheimnis der Hersteller. Auf der Website von Rotosound gibt es jedoch ein kleines Promovideo in dem man kurze ausschnitte vom Herstellungsprozess sehen kann. Hier gilt die Faustregel, wie bei der Gitarre auch: Je dicker die Saite, desto fetter der Ton. Leider werden aber die Saiten mit zunehmender Dicke auch schwieriger zu spielen. Damit zeigt sich schon, dass es auch bei den Saiten nicht die eierlegende Wollmilchsau gibt. Philipp Salb von Musik Meyer, dem deutschen Vertrieb von Ernie Ball, bestätigte mir auf Nachfrage, dass bei Ernie Ball die Nickelsaiten mit den Stärken 045/065/085/105 diejenigen sind, die am häufigsten verkauft werden und bezeichnet diese als Allroundsaiten. Das kann auf jeden Fall ein Ausgangspunkt bei der Suche nach den optimalen Saiten sein, wenn man davon ausgeht, dass sich die kollektiven Erfahrungen der Bassgemeinde im Kaufverhalten niederschlagen.Dickere Saiten sind für all die Spieler interessant, die mit tiefer gestimmten Instrumenten arbeiten oder Bässe mit längeren Mensuren spielen. Dünnere Saiten sind hingegen interessant für sehr virtuose, flinke Spieler oder auch für Anfänger, die noch Kraft in der linken Hand aufbauen müssen. Da sich mit der Saitenstärke auch die Spannung verändert, solltet Ihr beim Wechseln der Stärke unbedingt den Hals im Blick haben und ihn gegebenenfalls nachstellen.

Für die Dicke der Basssaiten gilt folgende Grundregel

  • Dicke Basssaiten = dicker Ton = schwerer zu spielen

  • Dünne Basssaiten = schlankerer Ton = einfacher zu spielen

Mit dem Stichwort „Nickel“ kommen wir auch schon zum nächsten wichtigen Punkt von Basssaiten – dem Material. Auch für Ernie Ball sind die Nickelsaiten die Allroundsaiten schlechthin. Sie bestehen aus einem mit Zinn überzogenen Stahlkern, der mit Nickelstahl umwickelt ist. Das sorgt für fundamentale Bässe und brillante Höhen. Viele Slapper, wollen jedoch noch mehr brillante Höhen haben. Hier sind dann oftmals Stainless Steel Saiten die richtige Wahl. Legt man jedoch nicht so sehr Wert auf die ultimativen Höhen und ist vielmehr auf der Suche nach einem wärmeren Grundsound, dann lohnt es sich, eventuell auch Chromsaiten in Betracht zu ziehen, da der Sound dieser Seiten oft als „mellow“ bezeichnet wird und weniger starke Höhenanteile produziert.

Hexagonal

Genaugenommen handelt es sich bei Basssaiten um einen Kern, meistens aus rostfreiem Stahl, der mit verschiedenen Materialien umwickelt ist. Dieser Kern war früher oft rund. Heute sind sogenannte „hexagonale“ Kerne meist üblicher. Laut D’Áddario liegt der Vorteil von solchen eckigen Kernen darin, dass sich die Umwicklung quasi in den Kern hineinbeißt. Das führt zu einer besseren Verbindung von Kern und Umwicklung, einer längeren Haltbarkeit und mehr Höhen im Klang. Zu den Vorzügen von Rundkernsaiten heißt es von D’Áddario: „Spieler berichten immer wieder, dass diese Saiten mehr Elastizität und Flexibilität besitzen würden.“

Ein weiteres Klang prägendes Merkmal ist der Unterschied zwischen Roundwound und Flatwound Saiten.Bis in die sechziger Jahre gab es, nach dem Vorbild der Kontrabasssaiten; nur Flach gewickelte Saiten. Sogenannte Flatwounds. Mit der Emanzipation des E-Basses als eigenständiges Instrument wurden auch die Klanganforderungen andere. Die Bassisten wollten mehr Punch und bessere höhen. So kamen die ersten Roundwound Saiten auf den Markt und Verdrängten zunehmend die Flatwounds. Diese bieten zwar weniger Höhen, aber auch weniger Greifgeräusche der linken Hand. Sie werden immer noch gerne von Fretless-Bassisten und Tieftönern verwendet, die einen Kontrabass ähnlichen Klang auf ihrem Instrument suchen. Auch der Motown- und Soulsound der sechziger Jahre wird mit Flatwound-Saiten verbunden. So benutzen Donald „Duck“ Dunn und James Jamerson zum Beispiel La Bella Flatwoundsaiten. Natürlich bieten einige Hersteller mittlerweile auch „halbgeschliffene“ oder Halfwound-Saiten an. Interessant ist das für alle diejenigen, die Spielgeräusche der linken Hand reduzieren wollen, aber trotzdem auf möglichst wenig Höhen verzichten wollen. Da sich vor allem Basseinsteiger mit Roundwound Saiten gelegentlich unwohl fühlen, sind Flat- oder Halfwounds auch aufgrund des Spielgefühls für diese Gruppe interessant.

Roundwound Saiten Flatwound Saiten
Vorteile Heller, satter, perkussiver Klang Warmer „Kontrabass-ähnlicher“ Klang, keine Saitengeräusche, wenig Abnutzung von Griffbrett und Bundstäbchen
Nachteile Saitengeräusche, höhere Abnutzung von Bundstäbchen und Griffbrett Weniger Höhenanteil, wenig perkussiv
Vor allem geeignet für Pop, Rock, Metal, Funk Frettless. Jazz, Motown, Reggae. Basseinsteiger

Leider ist auch das Leben der Saiten nicht unendlich. Natürlich gibt es einige Bassisten, die ihre Saiten nie wechseln. James Jamerson ist der Legende nach wohl der Berühmteste. Leider führen aber Handschweiß in Verbindung mit kleinen Hautpartikeln und sonstigem Schmutz, der sich in den Rillen der Saiten festsetzt, dazu, dass die Saiten mit zunehmendem Alter matter klingen. Da dies nur relativ langsam geschieht, bemerkt man den Unterschied natürlich nicht von heute auf morgen. Wechselt man jedoch die Saiten, kann dies den gleichen strahlenden Effekt haben, wie wenn man nach zwei Jahren mal wieder die Fenster putzt.Regelmäßiges Saitenwechseln erhöht auf jeden Fall die Transparenz des Bassounds und somit sie Durchsetzungsfähigkeit des schönsten aller Instrumente im Bandkontext.Wie oft das geschehen sollte, hängt natürlich von der Häufigkeit des Spielens und der Stilistik zusammen. Slapmonster wechseln ihre Saiten in der Regel öfter als Reggeae Spieler. Zwischen alle zwei woche und alle zwei Jahre ist aber alles üblich. Das muss jeder für sich selbst heraus finden. Früher war es weit mehr verbreitet, Saiten noch einmal zu reaktivieren, indem man sie in heißem Wasser auskochte oder in ein Ultraschallbad legte. Dies führt kurzfristig wirklich zu einer Verbesserung. Ob der Aufwand den Nutzen lohnt, muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Seit einigen Jahren gibt es aus diesem Grund von verschiedenen Herstellern sogenannte „Coated Saiten“. Diese sind, mit einem sehr dünnen Kunststoffüberzug versehen, der die Saiten vor Handschweiß und Schmutz schützt. Neben diesem Versiegelungseffekt gibt es durch die Beschichtung auch weniger Rutschgeräusche der linken Hand. Ein wenig wie bei Halfwound Saiten.

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Hersteller ca. Preisspanne in €, (4- Saiter Satz)

D´Addario

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Elixir

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Fender

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GHS

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La Bella

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Rotosound

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Warwick

09-59

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So viel zu den grundlegenden Unterschieden von Basssaiten. Um sich einen besseren akustischen Eindruck über die verschiedenen Saitenarten zu machen, gibt es hier auf Youtube ein paar Soundbeispiele

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit ein paar neue Anstöße zum Experimentieren beim nächsten Saitenwechsel geben.

Zum Abschluss gibt es hier noch ein Interessantes video von Rotosound:

 

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Mein Freund das Metronom

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Die Wege zu rhythmischer Sicherheit und einem guten Timing sind gewiss verschieden.

Ein Freund dort hin sollte auf jeden Fall das Metronom sein.

Dieses ist vielfältiger einsetzbar, als man meistens denkt. In diesem Kapitel will ich deshalb ein paar Verwendungsmöglichkeiten hierfür vorstellen. Im digitalen Zeitalter empfehle ich auch, ein elektronisches Metronom zu verwenden. Die klassischen Aufzieh-Taktgeber haben zwar einen schönen retro Charme, sind aber leider nicht so timingsicher wie ihre digitalen Kollegen.

Metronom Viertel

  • Stelle das Metronom zunächst auf Tempo 60 bpm ein. Jeder Klick ist nun eine Viertelnote.
  • Klopfe mit dem Fuß die Viertelnoten mit.
  • Achte darauf, dass der Fuß und das Metronom möglichst exakt zusammen sind.
  • Klatsche zunächst die Rhythmik der folgenden Übung
  • Wenn das klappt, nimm den E-Bass oder Kontrabass und spiele den Groove.

Wenn du dich mit dem Tempo 60 bpm wohlfühlst, kannst du in beide Richtungen das Tempo verändern, bis du die Übungen von 40- 130 bpm sicher und entspannt spielen kannst.

 

metrronom viertl jpeg

 

 

 

Metronom auf Halbe 1 + 3

 

 

Jetzt gehen wir einen schritt weiter. Und unser Freund das Metronom gibt uns weniger Hilfestellung.

 

  • Stelle das Metronom zunächst auf Tempo 90 bpm ein. Jeder Klick ist nun eine Viertelnote.
  • Klopfe mit dem Fuß die Viertelnoten mit.
  • Achte darauf, das der Fuß und das Metronom möglichst exakt zusammen sind.
  • Nun halbiere das Tempo auf 45 bpm
  • Das Klicken soll nun die 1 und die 3 des Taktes sein. Das Metronom zählt nun halbe
  • Klopfe nun mit dem Fuß wieder die Viertelnoten mit und achte darauf das beides gut zusammen ist.
  • Klatsche den Rhythmus mit
  • Spiele den Rhythmus mit dem E-Bass oder Kontrabass
  • Wenn du dich hier wohlfühlst, experimentiere wieder mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

metronom halbe 1+3

 

 

 

 

 

Metronom auf Halbe 2 + 4

  • Stelle das Metronom wieder auf 45bpm ein
  • Diesmal soll das Klicken die 2 und die 4 im Takt sein
  • Klatsche den Rhythmus mit
  • Spiele den Rhythmus mit dem E-Bass oder Kontrabass
  • Wenn du dich hier wohlfühlst, experimentiere wieder mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

 

 

Wenn man es nicht gewohnt ist das Metronom auf 2 und 4 zu stellen kann es schon sein das men hier zunächst schwierig hineinkommt. Wenn das der Fall ist, kannst du Folgendes probieren.

 

  • Stelle das Metronom auf 45 bpm
  • Klopfe das Klicken mit dem Fuß mit
  • Klatsche doppelt so schnell, wie das Klicken. Jedes Zweite klatschen soll jetzt zusammen mit dem Metronom sein
  • Beginne mit dem Zählen, wenn der Fuß auf den Boden klopft, mit 4. zähle dann mit dem Puls des Klatschens weiter, 1-2-3-4-1-2-3-4 usw.
  • Jetzt ist der Fuß immer beim Zählen aus 2 und auf 4

metronom halbe 2 + 4 gif

 

 

 

 

Metronom auf Halbe „und“

Natürlich kann man das Metronom auch auf alle möglichen anderen Zählzeiten stellen

Wenn du die Letzte Metronomeinstellung lässt, kannst du zum Beispiel auch sagen: „Das Metronom soll nun anstatt 2&4 die 2+ & 4+ sein.

Bei den folgende Grooves würde das Metronom dann in den ersten 3 Zeilen mit der Note „A“ auf der 4+ in jedem Takt zusammenfallen
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metronom übungen

 

 

Viel Spass beim E-Bass und Kontrabass üben

Übrigens gibt es auch eine Riesige Auswahl an Metronoman bei
Amazon oder bei Thomann

 

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Wilbur Ware – Softly as in a Morning Sunrise

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Heute will ich Hier eine meiner Lieblingsaufnahmenvon Wilbur Ware vorstellen

Softly as in a moring sunrise“ ist zu hören auf der CD „A night at the Village Vanguard“. Neben Wilbur Ware am Bass ist Sonny Rollins am Sax und Elvin Jones an den Drums. Charlie Haden nannte ihn „den meist unterschätzten, fantastischsten Musiker aller Zeiten“.

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Auffällig bei der Besetzung ist, dass es kein Harmonieinstrument wie Gitarre oder Klavier gibt. Das schafft gleichermaßen Verpflichtungen und Freiheiten.

Jetzt liegt es an Kontrabass und Sax die harmonische Struktur des Songs klar zu machen. Auf der anderen Seite schafft das Fehlen des Harmonieinstrumentes aber auch Freiheiten.

Das Hörbeispiel samt noten gibt es  bei Youtube.

Hier ist der Thema, und der erste Solochorus notiert.

Danach geht es gleich mit einem schnitt in den ersten Chorus des Bass Solos

Das Original gibt es auch bei Amazon


Um einen besseren harmonischen Überblick zu behalten, habe ich die „Realbook Akkorde“ über das Notensystem geschrieben.

Intro

Los geht es mit einem Intro das in C-Moll gehalten ist. Wilbur Ware spielt hier viele Akkordbrechungen  auf dem Kontrabass die nahe legen, dass er sich die Akkorde, die über dem System stehen, dazu denkt. In Takt 5 und 6 spielt er Obertöne. Diese sind durch die Rauten als Notenköpfe gekennzeichnet (auf dem E-Bass wären das die Obertöne im zwölften Bund der G und der D Saite).

Begleitung des Themas

Das Thema begleitet er in einem „halbe Feeling“. Das Prinzip wird in den Takten 9-12 sehr schön deutlich.

Takt 9: Halbe Noten

Takt 10: Punktierte Viertel Note und Achtelnoten

Takt 11: Halbe Noten

Takt 12: Punktierte Viertel Note und Achtelnoten

Dadurch schafft er ein Prinzip von Entspannung (Takt 9 und 11) und Spannung (Takt 10 und 12).

Diese Prinzip setzt sich in den Takten 13-16 fort.

Takt 13/14: Ein wenig Spannung

Takt 15/16: Viele Offbeats; mehr Spannung

Im B Teil (Takt 25) wechselt er in eine straighte Viertelbegleitung.

Im letzten A Teil (Takt 33) geht er wieder zurück in sein halbe Feeling mit Spannung/Entspannungs- Prinzip.

Solo Begleitung

Mit Beginn des Saxsolos wechselt Wilbur wieder zu „Four to the floor“. Da er die Zählzeit 1 und 3 kurz spielt und die 2 und 4 lang, schafft er ein interessantes Bounce Feeling.

Den B Teil in Takt 57 grenzt er ab, indem er eine rhythmische Figur mit Grundton und Quinte spielt, die er in Takt 58 gleich wiederholt.

Solo

Aus Platzgründen findet sich nur ein Chorus der Begleitung in der Transkription und diese geht gleich mit dem Kontrabass Solo weiter. Das ist ein super Beispiel von einem Solokonzept mit rhythmischen Motiven. Wilbur Ware startet dieses mit dem ersten Motiv des Themas und spielt hiermit den ersten A Teil.

Weiter geht es mit einem Motiv in Takt 81/82, das er in Takt 83/84 leicht variiert wiederholt. Im B Teil greift er in Takt 89 das Viertelnoten Motiv von Takt 85 auf und und spinnt seine Idee von Takt 90 in den folgenden Takten weiter.

Auch im weiteren Verlauf des Solos zeigt er einige Möglichkeiten wie man Motive wiederholen und leicht verändern kann. Gerade wenn ein begleitendes Harmonieinstrument fehlt, schafft dieses Solokonzept ein schöne Struktur und das Solo bleibt klar nachvollziehbar.

Viel Spaß beim Hören, Inspirieren lassen und Kontrabass üben.

Als kleinen Nachtrag gibt es noch einen Link zur Orginalversion im Tangostil

und den lyrics

http://www.metrolyrics.com/softly-as-in-a-morning-sunrise-lyrics-abbey-lincoln.html

Softly as in a morning sunrise
The light of love comes stealing
Into a newborn day

Flaming with all the glow of sunrise
A burning kiss is sealing
A vow that all betray

For the passions that thrill love
And take you high to heaven
Are the passions that kill love
And let it fall to hell
So ends the story

Softly as in a morning sunrise
The light that gave you glory

Read more: Abbey Lincoln – Softly, As In A Morning Sunrise Lyrics | MetroLyrics

 

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Autumn Leaves Transkription

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eine Transkription von Sam Jones

die Kontrabass Linie stammt von Cannonball Adderleys CD „Something Else“

 

 

 

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Viel Spaß beim Kontrabass üben

 

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Kontrabass, E- Bass und Dezimen

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Manchmal ist es auch schön in einem Song einen Kontrabass & einen E-Bass zu haben.

Lou Reeds „Walk on the wide side“ ist ein schönes Beispiel:

Natürlich kann man den Song auch auf einem Bass mit Dezimen spielen.

Aporopos Dezimen: Die gibt es auch bei Coldplays Magic

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Viel Spaß beim Kontrabass und E-Bass üben

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