Autumn Leaves (monatural) Scott LaFaro Transkription

Scott LaFaro gilt bis heute als einer der wegweisendsten Kontrabassisten.

Aber warum ist das so?

Nächsten Monat gibt es hier ein Special über ihn.

Als kleinen Appetizer gibt es hier schon einmal eine Transkription von Ihm.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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Transparenter Bandsound

 

Wenn sich alle in der Band gut hören, dann groovt die Band automatisch besser und das Spielen macht auch mehr Spaß. Eigentlich ganz einfach! In der Praxis ist das meist leider nicht so. Gesegnet sind die Bands mit eigenem Tontechniker und seperatem Monitormix – für jeden Musiker. Dies bedeutet jedoch einen enormen technischen und finanziellen Aufwand.

 

 

In diesem Post will ich darum der Frage nachgehen wie man durch eine Geschickte Aufstellung der Band seine Mitmusiker am besten hört und von diesen gehört wird.

Hier will ich gezielt auf das Herz der Band eingehen. Die Rhythmusgruppe. Meist mit der Besetzung Schlagzeug, Akkordinstrument (Klavier / Gitarre) und natürlich dem Bass.

Zunächst stellt sich mir die Frage: Wie war das eigentlich in der Zeit, in der es noch nicht soviel Technik gab? Bekanntlich gab es ja schon vor der „Unplugged-Welle“ Jahrhunderte lang Musiker, die ohne Verstärkung auskommen mussten. Hier lohnt sich ein genauerer Blick. Jazzbands sind zum Beispiel ein super Studienfeld. Im Gegensatz zur „Popband-Aufstellung“, bei der das Schlagzeug in der Mitte von Gitarre und Bass ist, sind die Drums hier nicht in der Mitte sondern am Rand. Die zentrale Position wird fast immer vom Bass ausgefüllt. Rechts und links davon befinden sich das Schlagzeug beziehungsweise Klavier/Gitarre. Hier ist die so oft verwendete Floskel vom „Bass als Bindeglied“ auch in der optischen Realität umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Bass besser hören und einfacher Intonieren

Durch diese Positionierung  ergeben sich meiner Meinung nach zahlreiche Vorteile. Zunächst einmal ist der Bass möglichst nahe bei allen anderen Instrumenten der Rhythmusgruppe wie Gitarre / Klavier und Schlagzeug. Damit ist er auch auch meist besser von allen zu hören. Gleichzeitig hat der Bassist die wichtigsten Mitstreiter direkt neben sich. Das Akkordinstrument  ist erfahrungsgemäß klarer zu hören, wenn dazwischen kein Schlagzeug steht – was sich besonders positiv bei allen Kollegen auswirkt die intonieren müssen. Eben dieses wird einfacher und alle in der Band freuen sich darüber! Gleichzeitig steht man auch näher am Schlagzeug und bekommt das Timing des Drummers besser mit. Im Optimalfall steht der Bassist noch auf der Hi-Hat-Seite des Schlagzeugers. Das bringt erneut eine Menge von Vorteilen. Denn so ist man möglichst nahe an dem Teil des Schlagzeuges, welches maßgeblich für das Timing und die Phrasierung zuständig ist. Darüber hinaus ist es meist einfacher einen Blickkontakt mit dem Kollegen zu halten, da die meisten Drummer automatisch eher ein wenig in Richtung Hi-Hat gedreht sitzen. Zu guter Letzt hat man auch einen besseren Blick auf die Bass-Drum, da diese nicht von der Stand-Tom verdeckt wird. Allerdings kann es auch praktisch sein, auf der Seite des Ride-Beckens zu stehen, wenn dieses, wie zum Beispiel beim Jazz, durchgängig  gespielt wird.

 

An dieser Stelle wird schon klar, dass es eine Fülle von Faktoren gibt, die den Bandsound und das gemeinsame Hören und Grooven beeinflussen. Es gibt natürlich keine amtliche Lösung, die für alle Bands und Situationen passt. Ich denke, man sollte aber sensibel für die Problematik sein und den Aufbau nicht nur nach dem Gesichtspunkt „Wie sieht es am coolsten aus“ gestalten. Live ist das natürlich immer zusätzlich von den örtlichen Gegebenheiten und vielen anderen Faktoren abhängig  (kleine Bühne zwischen Toilette und Bar und ähnliche andere Kuriositäten). Hier gilt es auch immer kreativ zu  bleiben.

 

 

 

 

Stehende Wellen

Für den Proberaum lohnt es sich jedenfalls, mit dieser (Jazz-)Aufstellung zu experimentieren. Auch oder gerade wenn die Band schon seit Jahren im gleichen Proberaum probt, kann durch Umstellen doch einiges Neues gehört werden. Da die meisten Proberäume leider quadratisch, praktisch, gut  sind – sprich, parallele Wände haben, kann es leicht passieren, dass gerade im Bassbereich so genannte „stehende Wellen“ auftreten. Diese entstehen immer dann, wenn sich Schwingungen zwischen zwei Wänden aufschaukeln oder auslöschen..  In der Praxis merkt man das daran, dass einzelne Töne auf einmal lauter sind als andere. Dies lässt sich meist umgehen, indem man den Verstärker ein wenig auf die Seite dreht. Weiterhin ist es für den Bassound oft von Vorteil, wenn der Verstärker nicht direkt an der Wand steht oder in der Ecke. Beides sorgt leicht für einen wummerenden Sound. Hilfreich kann auch sein, wenn die Lautsprecherbox etwas erhöht oder schräg steht steht. So werden nicht die Knie sondern die Ohren beschallt.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Post einige neue Anregungen zur Aufstellung und zur Schaffung eines transparenten Bandsounds bieten. Es gibt vieles rund um das Bassspielen und Bass üben über das man nachdenken kann.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen, üben und spielen. 🙂

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Bass üben

Wer übt fällt seinen Bandkollegen in den Rücken. Oder?

Kaum ein Thema in der Musik wird so ausgeblendet wie das Üben.

Ist Üben nicht etwas für Langweiler?

Soll ich überhaupt üben. Und wenn ja was?

In diesem Workshop will ich Euch ein paar Gedanken zum Thema Üben vorstellen.

Da Üben so individuell ist wie jeder Mensch, sollen diese Gedanken nicht als Weisheit letzter Schuss angesehen werden, sondern eher zum Nachdenken anregen.

Eins vorweg: Ich finde  Bass Üben nicht verwerflich, sonst würde ich diesen Workshop ja auch nicht schreiben. Neben einer Unzahl von anderen Gründen finde ich folgende zwei für mich am Wichtigsten.

Musik ist für mich ein spannendes Feld, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Da ich das auch gerne umsetzen will, ist Üben ein guter Weg dahin.

Des weiteren glaube ich, dass man leicht dazu verfällt, sich selbst zu langweilen. Üben von neuen Dingen  hält davon fern.

 

Klar, es gibt eine Menge Techniken wie Slappen, Doublethumbing, Sweeping  und so weiter.

Für mich sind drei zentrale Dinge wichtig:

  • Soundvorstellung
  • Umsetzung / Technik
  • Basics (Rhythmik, Skalen, Akkorde )

 

Ein Bekannter meinte einmal zu mir: „Mit dem Üben ist es wie mit dem Zähne putzen. Das macht man auch nicht einmal in der Woche zwei Stunden lang.“ Das trifft den Nagel schon ziemlich auf den Kopf.

Ich denke, dass abgesehen von einem ungestörten Platz zum Üben, vor allen Dingen die Kontinuität zum Erfolg führt.

Genau wie beim Sport oder bei der Lebensplanung sollte man sich kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele setzen. Das hört sich einfach an, ist aber im Detail meist gar nicht so einfach. Die Kunst besteht darin, die Ziele so zu wählen, dass man sich weder unter-  noch überfordert.

 

Wenn ich mir im Klaren bin, wie viel Zeit ich habe, sollte ich für diese Zeit am besten einen ruhigen, möglichst angenehmen Platz haben, an dem ich werde von meinem Telefon noch von E-mails und Ähnlichem abgelenkt werde. Die Zeit teile ich dann in drei Teile.

  • Basics
  • Repertoire
  • Rumdudeln, Heraushören von Stücken, Grooves

 

Basics

Als Basics bezeichne ich alles, was in die Schublade `Grundlagen` gehört: Akkorde, Tonleitern usw.

Habe ich da eben ein „Langweilig!“ gehört? Langweilig wird es, wenn man es langweilig übt. Eine Tonleiter mal schnell heruntergenudelt ist natürlich langweilig. Spiele doch aber einmal eine C-Durtonleiter bei 40 bpm (Beats per Minute) im exakten Timing, so dass jeder Ton wirklich geil klingt!

Spiele danach die gleiche Tonleiter in Terzen, bzw. nach dem Strickmuster `zwei vor – eins zurück`.  (C-E-D-F-E-G- usw. )

Danach mit verschiedenen Grooves und Artikulationen. (z.B.: kurz, kurz, lang). Das Gleiche kann man mit Molltonleiteren sowie Dur Moll und verminderten Dreiklängen machen. Hierfür habe ich immer 12 Karteikarten auf meinem Notenständer (je eine mit jedem Ton ). So nehme ich jeden Tag eine neue Karteikarte. Ist auf der Karte dann zum Beispiel ein `G`, spiele ich zum Einspielen heute alles in der Tonart `G` (Tonleiter in G – Dur, G- Moll). Dann kommt die Karte nach hinten. So übe ich nach und nach wirklich alle Tonleitern und Akkorde.

 

Repertoire

Ein weiterer Baustein sind aktuelle Stücke, die ich gerade in einer Band spiele. Hier lohnt es sich, auch diese nicht von vorne bis zum Ende durchzuspielen, sondern in Einzelteile zu zerlegen.

Groovt der Strophen – Teil wirklich? Im Multimediazeitalter ist es wirklich kein Hexenwerk sich selbst zu Testzwecken aufzunehmen. Das bringt doch oft erhellende neue Ansichten! Bei Problemstellen reduziere ich diese gerne auf das Notwendigste und das möglichst geringste Tempo. Das Ganze wird dann fast zu einer Art Meditationsübung. Wichtig finde ich dabei auch Pausen. So finde ich es wichtig, nach einem zweitaktigem Groove zum Beispiel einen Takt Pause zu lassen, um mich neu zu sammeln.


Rumdudeln /Heraushören

Was natürlich bei dem ganzen Üben nicht vergessen werden darf: Es geht um das Bass spielen nicht um das Bass arbeiten. Sprich: Das Ganze soll Spaß machen. So sollte auch immer genügend Platz zum sinnfreien Spiel, Experimentieren und Heraushören von Stücken und Grooves (was macht der denn da Geiles?) sein.

 

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Workshop einige neue Anregungen zum Thema Üben bieten. Im Detail gibt es ja jede Menge Fachliteratur und DVDs.  Natürlich freue ich mich über Meinungen und Feedback: hallo@thomasbugert.de

Gerne helfe ich dir auch bei der Erstellung deines individuellen Übeplans !

 

 

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Bass Duette

Ein Kontrabass ist cool. Zwei Kontrabässe sind noch cooler.

In diesem Sinne will ich hier heute 2 Kontrabass Duette posten.

Mal abgesehen davon das es Spaß macht so etwas zu spielen, ist es auch eine sehr gute und vor allem musikalische Art E-Bass und Kontrabass zu üben.

Quasi nebenbei verbesserst du deine Fähigkeiten im Blattspiel und Zusammenspiel.

Wer jetzt nicht gerade einen Kontrabassisten bei sich zu Hause hat muss nicht verzagen.

Hierfür gibt es Playalongs mit Einzelstimmen und beiden Stimmen zusammen.

Diese gibt es für 5 €  für beide Play Along Packs zusammen ( Das ist weniger pro Pack günstiger als ein Latte Macchiato )

Oder melde Dich zum Newsletter an und erhalte Beide Duette und die Playalong Packs gratis !!

amazing-grace scarborrough-fair

 

 

 

 

 

 

 

Wer jetzt ganz angefixt ist vom Duospiel ist, für den gibt es hier noch 3 Buchtipps.

 

Zwölf Leichte Duette von Joseph Reinagle (1762 -1836 ) verwiesen.  Das sind schöne und einfache Stücke die eigentlich für 2 Celli geschrieben wurden aber auch gut für 2 Kontrabässe funktionieren.

 

Amadeus bis Jazz

Ist hier ein wenig breiter angelegt.

 

 

Speziell für Weihnachtslieder gibt es natürlich auch etwas.

 

Viel Spaß beim Kontrabass lernen und Bass üben

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Der ultimative Crashkurs für Swing, Rock´n Roll & Bossa Nova

In Diesem E- Book erfährst Du

Wie du in den Stilistiken

  • Swing
  • Rock ´n Roll
  • Bossa Nova

 

In der Lage bist stilsicher zu begleiten und deine Basslinien selbst bilden kannst

Du erfährst mit Notenbeispielen und Tabulatur Die Grundlagen anhand von wichtigen Aufnahmen.

Der optimale Einstieg zum Kontrabass selbst lernen in verschiedenen Styles.

Viel praktischer Input vom erfahrenen Kontrabasslehrer.

 

Hol dir das E – Book für 5 €

Das sind weniger als 2 € pro Stilistik. 🙂



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Diplomarbeit Dave Holland

Zum Abschluss meines Jazzbass Studiums an der Musikhochschule Würzburg habe ich Eine Diplomarbeit über Dave Holland geschrieben

Diese Diplomarbeit behandelt primär Dave Hollands spiel über sogenannte Jazzstandards.

Hier gibt es unter anderem Infos zu folgenden Themen

  • Walking Basslines bilden
  • II-V-I Verbindungen
  • Pedal points / Orgelpunkte
  • Und vieles mehr

Der optimale Input zum Kontrabass selbst lernen.

Sie ist für einen Unkostenbeitrag von 5 € als PDF (60 Seiten) erhältlich.




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Watermelon Man

Hallo Liebe Tieftöner !

Watermelone Man von Herbie Hancock ist einer der bekanntesten „alltime Jazzklassiker“

Von der CD. Taking Of

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Heute gibt es hierzu eine Transkription der ersten Chorusse dieses wunderbaren Stückes.

Ein wunderbares Beispiel. Für eine einfach geniale Basslinie die während des Themas noch sehr Fix ist und währen der Soli kleine schöne Varianten mit einbringt.

Weiterhin viel Spaß beim Kontrabass üben und Kontrabass selbst lernen.

 

 

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Ron Carter Workshop

Liebe Freunde der tiefen Töne

Im Neuen Bassquarterly gibt es einen Workshop zu Ron Carter mit neuen Anregungen zum Bass üben  von mir.

Inclusive einer Transkription von „I thought about you“

Von der CD

Miles Davis: The Complete Concert

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Viel Spaß

http://www.bassquarterly.de/

 

 

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Mein Freund das Metronom

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Die Wege zu rhythmischer Sicherheit und einem guten Timing sind gewiss verschieden.

Ein Freund dort hin sollte auf jeden Fall das Metronom sein.

Dieses ist vielfältiger einsetzbar, als man meistens denkt. In diesem Kapitel will ich deshalb ein paar Verwendungsmöglichkeiten hierfür vorstellen. Im digitalen Zeitalter empfehle ich auch, ein elektronisches Metronom zu verwenden. Die klassischen Aufzieh-Taktgeber haben zwar einen schönen retro Charme, sind aber leider nicht so timingsicher wie ihre digitalen Kollegen.

Metronom Viertel

  • Stelle das Metronom zunächst auf Tempo 60 bpm ein. Jeder Klick ist nun eine Viertelnote.
  • Klopfe mit dem Fuß die Viertelnoten mit.
  • Achte darauf, dass der Fuß und das Metronom möglichst exakt zusammen sind.
  • Klatsche zunächst die Rhythmik der folgenden Übung
  • Wenn das klappt, nimm den E-Bass oder Kontrabass und spiele den Groove.

Wenn du dich mit dem Tempo 60 bpm wohlfühlst, kannst du in beide Richtungen das Tempo verändern, bis du die Übungen von 40- 130 bpm sicher und entspannt spielen kannst.

 

metrronom viertl jpeg

 

 

 

Metronom auf Halbe 1 + 3

 

 

Jetzt gehen wir einen schritt weiter. Und unser Freund das Metronom gibt uns weniger Hilfestellung.

 

  • Stelle das Metronom zunächst auf Tempo 90 bpm ein. Jeder Klick ist nun eine Viertelnote.
  • Klopfe mit dem Fuß die Viertelnoten mit.
  • Achte darauf, das der Fuß und das Metronom möglichst exakt zusammen sind.
  • Nun halbiere das Tempo auf 45 bpm
  • Das Klicken soll nun die 1 und die 3 des Taktes sein. Das Metronom zählt nun halbe
  • Klopfe nun mit dem Fuß wieder die Viertelnoten mit und achte darauf das beides gut zusammen ist.
  • Klatsche den Rhythmus mit
  • Spiele den Rhythmus mit dem E-Bass oder Kontrabass
  • Wenn du dich hier wohlfühlst, experimentiere wieder mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

metronom halbe 1+3

 

 

 

 

 

Metronom auf Halbe 2 + 4

  • Stelle das Metronom wieder auf 45bpm ein
  • Diesmal soll das Klicken die 2 und die 4 im Takt sein
  • Klatsche den Rhythmus mit
  • Spiele den Rhythmus mit dem E-Bass oder Kontrabass
  • Wenn du dich hier wohlfühlst, experimentiere wieder mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

 

 

Wenn man es nicht gewohnt ist das Metronom auf 2 und 4 zu stellen kann es schon sein das men hier zunächst schwierig hineinkommt. Wenn das der Fall ist, kannst du Folgendes probieren.

 

  • Stelle das Metronom auf 45 bpm
  • Klopfe das Klicken mit dem Fuß mit
  • Klatsche doppelt so schnell, wie das Klicken. Jedes Zweite klatschen soll jetzt zusammen mit dem Metronom sein
  • Beginne mit dem Zählen, wenn der Fuß auf den Boden klopft, mit 4. zähle dann mit dem Puls des Klatschens weiter, 1-2-3-4-1-2-3-4 usw.
  • Jetzt ist der Fuß immer beim Zählen aus 2 und auf 4

metronom halbe 2 + 4 gif

 

 

 

 

Metronom auf Halbe „und“

Natürlich kann man das Metronom auch auf alle möglichen anderen Zählzeiten stellen

Wenn du die Letzte Metronomeinstellung lässt, kannst du zum Beispiel auch sagen: „Das Metronom soll nun anstatt 2&4 die 2+ & 4+ sein.

Bei den folgende Grooves würde das Metronom dann in den ersten 3 Zeilen mit der Note „A“ auf der 4+ in jedem Takt zusammenfallen
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metronom übungen

 

 

Viel Spass beim E-Bass und Kontrabass üben

Übrigens gibt es auch eine Riesige Auswahl an Metronoman bei
Amazon oder bei Thomann

 

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Wilbur Ware – Softly as in a Morning Sunrise

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Heute will ich Hier eine meiner Lieblingsaufnahmenvon Wilbur Ware vorstellen

Softly as in a moring sunrise“ ist zu hören auf der CD „A night at the Village Vanguard“. Neben Wilbur Ware am Bass ist Sonny Rollins am Sax und Elvin Jones an den Drums. Charlie Haden nannte ihn „den meist unterschätzten, fantastischsten Musiker aller Zeiten“.

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Auffällig bei der Besetzung ist, dass es kein Harmonieinstrument wie Gitarre oder Klavier gibt. Das schafft gleichermaßen Verpflichtungen und Freiheiten.

Jetzt liegt es an Kontrabass und Sax die harmonische Struktur des Songs klar zu machen. Auf der anderen Seite schafft das Fehlen des Harmonieinstrumentes aber auch Freiheiten.

Das Hörbeispiel samt noten gibt es  bei Youtube.

Hier ist der Thema, und der erste Solochorus notiert.

Danach geht es gleich mit einem schnitt in den ersten Chorus des Bass Solos

Das Original gibt es auch bei Amazon


Um einen besseren harmonischen Überblick zu behalten, habe ich die „Realbook Akkorde“ über das Notensystem geschrieben.

Intro

Los geht es mit einem Intro das in C-Moll gehalten ist. Wilbur Ware spielt hier viele Akkordbrechungen  auf dem Kontrabass die nahe legen, dass er sich die Akkorde, die über dem System stehen, dazu denkt. In Takt 5 und 6 spielt er Obertöne. Diese sind durch die Rauten als Notenköpfe gekennzeichnet (auf dem E-Bass wären das die Obertöne im zwölften Bund der G und der D Saite).

Begleitung des Themas

Das Thema begleitet er in einem „halbe Feeling“. Das Prinzip wird in den Takten 9-12 sehr schön deutlich.

Takt 9: Halbe Noten

Takt 10: Punktierte Viertel Note und Achtelnoten

Takt 11: Halbe Noten

Takt 12: Punktierte Viertel Note und Achtelnoten

Dadurch schafft er ein Prinzip von Entspannung (Takt 9 und 11) und Spannung (Takt 10 und 12).

Diese Prinzip setzt sich in den Takten 13-16 fort.

Takt 13/14: Ein wenig Spannung

Takt 15/16: Viele Offbeats; mehr Spannung

Im B Teil (Takt 25) wechselt er in eine straighte Viertelbegleitung.

Im letzten A Teil (Takt 33) geht er wieder zurück in sein halbe Feeling mit Spannung/Entspannungs- Prinzip.

Solo Begleitung

Mit Beginn des Saxsolos wechselt Wilbur wieder zu „Four to the floor“. Da er die Zählzeit 1 und 3 kurz spielt und die 2 und 4 lang, schafft er ein interessantes Bounce Feeling.

Den B Teil in Takt 57 grenzt er ab, indem er eine rhythmische Figur mit Grundton und Quinte spielt, die er in Takt 58 gleich wiederholt.

Solo

Aus Platzgründen findet sich nur ein Chorus der Begleitung in der Transkription und diese geht gleich mit dem Kontrabass Solo weiter. Das ist ein super Beispiel von einem Solokonzept mit rhythmischen Motiven. Wilbur Ware startet dieses mit dem ersten Motiv des Themas und spielt hiermit den ersten A Teil.

Weiter geht es mit einem Motiv in Takt 81/82, das er in Takt 83/84 leicht variiert wiederholt. Im B Teil greift er in Takt 89 das Viertelnoten Motiv von Takt 85 auf und und spinnt seine Idee von Takt 90 in den folgenden Takten weiter.

Auch im weiteren Verlauf des Solos zeigt er einige Möglichkeiten wie man Motive wiederholen und leicht verändern kann. Gerade wenn ein begleitendes Harmonieinstrument fehlt, schafft dieses Solokonzept ein schöne Struktur und das Solo bleibt klar nachvollziehbar.

Viel Spaß beim Hören, Inspirieren lassen und Kontrabass üben.

Als kleinen Nachtrag gibt es noch einen Link zur Orginalversion im Tangostil

und den lyrics

http://www.metrolyrics.com/softly-as-in-a-morning-sunrise-lyrics-abbey-lincoln.html

Softly as in a morning sunrise
The light of love comes stealing
Into a newborn day

Flaming with all the glow of sunrise
A burning kiss is sealing
A vow that all betray

For the passions that thrill love
And take you high to heaven
Are the passions that kill love
And let it fall to hell
So ends the story

Softly as in a morning sunrise
The light that gave you glory

Read more: Abbey Lincoln – Softly, As In A Morning Sunrise Lyrics | MetroLyrics

 

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